Wissenswertes über den Schweizer Franken

Aufgrund der bevorstehenden Parität zwischen dem Schweizer Franken und dem US-Dollar fiel für viele der geplante günstige Urlaub in den USA den Wechselkursen und der europäischen Finanz- und Bankenkrise zum Opfer.

Der Flug in die USA und das Wechseln des Franken in US-Dollar hat bei der derzeitigen Situation zur Folge, dass man mehr als einen Franken für einen US-Dollar einplanen und ausgeben muss, weil stets auch gewisse Wechselgebühren beachtet und hinzugerechnet werden müssen. Damit wird das kurzfristige Shoppen in den USA, nachdem man sein Gehalt in Schweizer Franken ausgezahlt bekommen hat, wieder teurer.

Schuldenkrise in Europa macht auch vor dem Schweizer Franken nicht Halt

Schuld daran und verantwortlich dafür ist einmal mehr die Schuldenkrise im europäischen Euro-Raum. Diese nimmt erneut an Dynamik zu, allen Beteuerungen von deutscher Politikerseite zum Trotz. Die zu erwartende Parität zwischen Franken und US-Dollar konnte bereits im Winter des Jahres 2010 beobachtet und erlebt werden. Danach kam es zum Absacken des Dollars gegenüber dem Franken auf immerhin 0,72 Schweizer Franken.

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Mittel bis langfristig erwarten die Schweizer Analysten ein deutliches Fallen des US-Dollars unter die Paritätsgrenze. Dies wird für den Monat November erwartet. Gleichzeitig gehen die Schweizer Fiskalpolitiker davon aus, dass die US-amerikanische Regierung und die US-Notenbank ein weiteres Programm der Lockerung der Geldpolitik aufsetzen und einbringen werden. Es wäre dann das mittlerweile dritte Programm der US-Notenbank. Dies dürfte zu einer Schwemme der Liquidität auf US-amerikanischer Seite führen. Ein erster Punkt, der den US-Dollar schwächen dürfte. Des Weiteren steht im November die kommende Wahl des US-Präsidenten an. Auch hier könnte sich für den US-Dollar eine Situation ergeben, die nicht zur Stärkung der US-amerikanischen Währung führen könnte.

Aufwertung des Schweizer Frankens in Sicht

Dies alles könnte insofern den positiven Effekt für Schweizer Bürger zur Folge haben, dass durch die Abwertung des US-Dollars der Schweizer Franken aufgewertet werden dürfte und damit ein Kurztrip um die Weihnachtszeit nach New York und anderenorts wieder attraktiver werden könnte.

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Aber auch die angespannte Situation im Euro-Raum dürfte ihr Übriges dafür tun, weil derzeit kaum zu erwarten ist, dass sich die Situation in Griechenland, in Spanien, Italien und in etlichen anderen Euro-Ländern kurzfristig entspannen dürfte. Auch dies hat wiederum zur Folge, dass der Schweizer Franke erneut deutlich an Wert und Bedeutung gewinnen dürfte, was ihn gegenüber dem Dollar verteuern dürfte. Die Verbraucher aus der Schweiz müssten insofern weniger für die gleiche gebuchte Urlaubszeit und für den gleichen Preis des Urlaubs ausgeben und investieren.